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Den ersten davon sah wohl niemand in Gefahr, denn unsere heimliche Nr. 1 Christian spielte mit seinem Gegner nach Belieben Katz und Maus. Nicht wenige vermuten sogar, dass er nebenbei auch noch ein neues Verkehrskonzept für Dresden plante, nötig wär’s ja mal. Auf Platz zwei ging es hingegen weit weniger entspannt zur Sache, denn Marcel hatte mal wieder das Pech auf einen Gegner zu treffen, der zumindest auf dem Court eine extrem kurze Zündschnur hat. Dank einer kurzer Regenpause, hervorragender Nervenstärke und erstklassigen Coachings unserer offiziellen Nr. 1, konnte Marcel den 2:5 Rückstand im ersten Satz aber noch in einen Satzgewinn verkehren und am Ende ohne größere Gegenwehr mit 7:5 und 6:2 ausservieren. Auf Platz 3 hatte man für all das kein Auge, denn hier standen sich zwei mehr als ebenbürtige Gegner gegenüber. Lediglich eins war hier von Beginn gewiss, André wird gewinnen, nur welcher? Zwar ging Satz eins mit 6:3 vermeintlich deutlich an den „Dr.“, aber dies täuschte über die Spielstärke und Laufbereitschaft seines 15 Jahre jüngeren Gegners hinweg. Und so kam es dann auch, dass der zweite Satz erst in die Verlängerung und dann trotz ungezählter Matchbälle doch noch mit 10:12 verloren ging. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle anderen Einzel ausgespielt und so versammelten sich Fans und Mitglieder beider Mannschaften am Spielfeldrand um neuen Wortkreationen wie „Bullshitscheiße“ oder einem sächsischen „Oar nööö, odor?“ zu frönen. Weit weniger amüsiert schienen dagegen die beiden Protagonisten, die konditionell sichtlich angeschlagen nun auch noch in die dritte Runde durften. Dort konnte sich der „Dr.“ dann allerdings dank des taktisch klugen Coachings durch Christian, eine recht komfortable Führung erspielen, sodass nach fast 3h und bei einem Endstand von 6:3, 6:7 und 10:8 der erlösende Jubel aller Rotationer den Aufstieg verkündete! Damit war die Pflicht vollbracht, fehlte noch die Doppel-Kür. Wie nicht anders zu erwarten deklassierte unser erstes Doppel mit Christian und Victor den Gegner regelrecht, sodass nach kurzer Zeit 6:0, 6:1 ins Ergebnisprotokoll notiert wurde. Ähnlich überzeugend begannen auch unsere Familienväter Marcel und Foelli im Doppel #2. Vermutlich um den Spielspaß noch ein wenig auszukosten, gönnten sich die beiden aber im zweiten Satz ein paar Spiele mehr, ehe man im Match-Tie-Break gefahrlos zum 6:2 und 7:6 ausservierte. Für das dritte Doppel zogen wir mit Nils und Carsten dann noch ein Ass aus dem Ärmel. Allerdings wusste unser Gegner um die Wichtigkeit dieses Spiels und gab uns nochmal eine harte Nuss zu knacken. Leider konnte trotz Carstens erzgebirgischer Herkunft dessen Kern nicht freigelegt werden und so erspielte sich der TV Kreischa mit 3:6 und 0:6 noch einen verdienten Ehrenpunkt. Wie sich aber kurze Zeit später herausstellte, gereichte dieser nicht zum erhofften Klassenerhalt, sodass unser Gegner, der erst letztes Jahr gemeinsam mit uns als Zweitplatzierter aufgestiegen war, wieder in seine frühere Spielklasse zurückkehrt. Das bedeutete allerdings auch, dass wir unseren Freunden vom SV TUR durch den überraschend hohen Sieg doch noch den Klassenerhalt sichern konnten. Und so bedanken wir uns auf diesem Wege für das zu Beginn der Sommersaison zur Verfügung gestellte Trainingsdomizil, als unser Platz noch einer Sandwüste glich. Außerdem gilt unser Dank den treuen Fans für ihre Unterstützung, den beiden Vorständen für ihr Engagement und natürlich den Ehefrauen und Partnerinnen, die ihre Jungs trotz familiärer Pflichten immer wieder auf den Tennisplatz schicken. Bericht: Dr.André Arnold (Abt. Tennis)